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Umstellung auf eine vegane Ernährung - so kann's gehen

Aus Liebe zu Tieren, um die Umwelt zu schützen oder der Gesundheit zuliebe – es gibt zahlreiche Gründe, auf eine vegane Ernährung umzusteigen. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Sätze wie „Was kann ich denn dann überhaupt noch essen?“ oder „Ich wüsste gar nicht mehr, was ich kochen soll.“ fallen im Zusammenhang mit einer veganen Ernährung nur zu häufig. Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir dir deshalb die besten Tipps zur Ernährungsumstellung zusammengestellt.

1. Eine positive Einstellung

Wie so viele Dinge steht und fällt auch die vegane Ernährung mit deiner Einstellung. Wer von vornherein mit einer „Das schaffe ich eh nicht“-Mentalität an die Sache heran geht, wird vermutlich eher nicht allzu lang dabeibleiben. Konzentriere dich nicht zu sehr auf all die Lebensmittel, die du plötzlich nicht mehr essen „darfst“, sondern geh positiv an die Sache heran. Betrachte die Umstellung als Chance, dich einmal genauer mit deinen Essgewohnheiten auseinander zu setzen und völlig neue Rezepte und Inspirationen für deinen Alltag zu entdecken! Tolle Inspirationen für neue Lieblingsgerichte findest du auch bei veganen Foodbloggern, z.B. auf Instagram oder TikTok.

2. Planung ist alles

Auch in Sachen Veganismus gilt: Gut geplant ist halb gewonnen. Lege dir schon im Vorherein zurecht, wie du die Umstellung angehen möchtest. Willst du von heute auf morgen komplett auf tierische Produkte verzichten oder lieber erst einmal nur ein paar Tage in der Woche vegan leben? Testest du den veganen Lebensstil nur für einen begrenzten Zeitraum oder willst du dauerhaft vegan bleiben? Um dir die Umstellung zu erleichtern, kannst du dir im Internet einige vegane Alternativen zu deinen Lieblingsrezepten heraussuchen.

3. Nutze Ersatzprodukte

Sich vegan zu ernähren ist heutzutage schon viel leichter als noch vor einigen Jahren. Für viele deiner Lieblingssnacks und -gerichte existiert sehr wahrscheinlich schon eine vegane Variante, die mindestens genauso gut schmeckt wie das Original – wenn nicht sogar besser! Gerade am Anfang können dir vegane Alternativen zu Hack, Käse und Co. dabei helfen, vertraute Lieblingsrezepte an deinen neuen Lebensstil anzupassen, so dass du bald kaum noch das Gefühl hast, auf etwas zu verzichten.

4. Sei nicht so hart mit dir

Vielen Menschen steht beim Umstieg auf eine vegane Ernährung vor allem ihr eigener Perfektionismus im Weg - ganz nach dem Motto „Da bin ich heute bei der Sahnetorte schwach geworden, dann kann ich es jetzt auch komplett lassen.“. Du musst nicht von Anfang an zu 100 Prozent perfekt vegan leben, um mit deiner Umstellung etwas Gutes zu bewirken. Verzeih dir kleine Ausrutscher und pass deine Ernährung Schritt für Schritt in deinem eigenen Tempo an deine Ansprüche an.

5. Informiere dich zum Thema Nährstoffe

Wer sich entschließt, komplett auf tierische Produkte zu verzichten, sollte sich im Hinblick auf die optimale Nährstoffversorgung informieren. Gerade die Frage, wie der Bedarf an Vitamin B12 gedeckt werden soll, das vor allem in tierischen Produkten vorkommt, sollte geklärt werden. Ein Blick auf die vegane Ernährungspyramide kann dir dabei helfen, den Einstieg ins vegane Leben möglichst gesund zu gestalten.

Quellen

https://www.peta.de/veganleben/umstellung-vegane-ernaehrung/

https://wasistvegan.de/vegan-werden/

https://www.fairlis.de/post/vegan-werden-11-einfache-tipps-fuer-einsteiger/

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stock.adobe.com / minoandriani