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Wasserstoffautos – diese Modelle gibt es

Brennstoffzellenautos, die mit Wasserstoff angetrieben werden, gelten als saubere Alternative zum Verbrennungsmotor. Dennoch ist die Anzahl der Modelle auf dem Markt bisher noch sehr überschaubar. Wir stellen dir die wichtigsten Vertreter im Jahr 2021 vor.

Hyundai Nexo

Neben dem Toyota Mirai ist das Hyundai Wasserstoffauto das erste „serienmäßige“ Brennstoffzellen-Fahrzeug auf dem Markt, nachdem der GLC F-Cell von Mercedes wieder aus dem Sortiment genommen wurde. Das Wasserstoffauto fällt beim Vergleich mit konventionellen Elektroautos vor allem durch die hohe Reichweite auf: Ganze 540 Kilometer schafft der Nachfolger der ix35 mit einer Tankfüllung. Auch beim Platz kann der Nexo sich sehen lassen, denn bei umgeklappten Sitzen können immerhin bis zu 1415 Liter in dem Wasserstoffauto verstaut werden. Mit 1,2 Kilogramm Wasserstoff auf 100 Kilometern liegt der Nexo ein wenig über dem Toyota. Erhältlich ist das Wasserstoffauto-Modell ab 69.000 Euro.

Toyota Mirai

Mit dem „Wasserstoff-Pionier“, wie der Toyota Mirai von den Japanern liebevoll genannt wird, fällst du garantiert überall auf. Der Mittelklasse-Wagen besticht mit futuristischem Design und fährt mit 4,89 Metern Länge, 1,54 Metern Breite und einer Höhe von 1,5 Metern nicht gerade unauffällig vor. Im Vergleich dazu fällt das Gepäckvolumen allerdings bescheiden aus: Lediglich 361 Liter passen in den Mirai.

Rund 500 Kilometer Reichweite soll das Toyota-Wasserstoffauto schaffen, das mit 154 PS innerhalb von 9,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Der Verbrauch liegt beim Mirai bei nur 0,76 Kilogramm Wasserstoff auf 100 Kilometern. Erhältlich ist das Wasserstoffauto ab einem Preis von 78.600 Euro.

Toyota Mirai II

Den Nachfolger des Mirai brachte Toyota im Frühjahr 2021 auf den Markt. Eine kompaktere, aber noch leistungsfähigere Brennstoffzelle und ein zusätzlicher dritter Wasserstofftank sorgen im Vergleich zum Vorgänger auf einen Anstieg der Reichweite um 150 Kilometer. Der 130 kW/182 PS starke Elektromotor soll nun 650 Kilometer ohne Pause schaffen.

Bei der zweiten Mirai-Generation fällt außerdem eine deutliche Versachlichung des Designs auf. Die Neuauflage mutet weniger futuristisch an als ihr Vorgänger, stattdessen sieht der Toyota Mirai II wie eine moderne Prestige-Limousine aus, unter deren langer Haube sich auch ein V8 Motor verstecken könnte.

BMW i Hydrogen Next

Im Juli 2021 teile BMW mit, dass der BMW i Hydrogen Next ab sofort auf der Straße erprobt werde, jetzt steht laut offiziellen Angaben des Herstellers die Serienversion an. Bei dieser soll es sich um eine wasserstoffbetriebene Version der BMW X5 mit dem Namen BMW iX5 handeln.

"Als Kleinserie für Demonstrations- und Erprobungszwecke" soll der iX5 ab 2022 eingesetzt werden, auf den Markt kommt er jedoch nicht vor 2025. Angetrieben wird das Wasserstoffauto von BMW wie auch der BMW iX von einem eDrive-Antrieb der fünften Generation. Die elektrische Leistung des Brennstoffzellen-Autos soll bei 125 kW liegen. Laut BMW können damit "auch hohe Geschwindigkeiten über längere Distanzen konstant gehalten werden".

Quellen

https://www.autoweller.de/toyota-mirai

https://www.autoplenum.de/auto/tests/das-bessere-elektroauto-test-toyota-mirai-ii-id47440#text-komplett

https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/wasserstoffauto-so-funktioniert-es/

https://efahrer.chip.de/tests/toyota-mirai-im-test-wasserstoff-statt-strom_10212

https://www.greengear.de/vergleich-brennstoffzellenautos-fuel-cell-fcev/

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