Zur Übersicht
Überblick

Klimawandel: Automobilindustrie ergreift Maßnahmen

Klimawandel, und damit einhergehend der Klimaschutz, sind heutzutage in aller Munde. Längst ist man sich dessen auch in der Automobilindustrie bewusst und versucht, aktiv gegenzusteuern.

Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesetzgebung

In puncto Klimawandel ist der Gesetzgeber nicht mehr untätig. So kommt es, dass aufgrund der EU-Gesetzgebung Käufer von Neuwagen mit Verbrennermotoren mit höheren Kosten rechnen müssen. Der Hintergrund dafür sind die höher angesetzten CO2-Grenzwerte. Hiervon besonders betroffen sind derzeit Modelle von Mercedes, BMW, VW, Subaru sowie Porsche.

Allerdings ist derzeit eine Vielzahl der diversen Modelle noch von den angesetzten Grenzwerten entfernt. Das kommt daher, dass zumeist eine erhebliche, technische Aufrüstung notwendig ist, um die CO2-Emissionen tatsächlich in einer ausreichenden Höhe zu senken. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Verkaufspreis von Neuwagen erhöht. Je nach Hersteller fallen die Kosten allerdings unterschiedlich aus. Es kann sich somit durchaus lohnen, wenn du einfach die Preise miteinander vergleichst.

Klimawandel: Automobilindustrie ist nicht untätig

Die Automobilindustrie ist im Bereich des Klimaschutzes nicht untätig. So sind zum Beispiel deutsche Automobilhersteller auf einem sehr guten Weg, um unter anderem auch in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit zum Weltmarktführer zu avancieren.

Es sorgt beispielsweise die fortschreitende Technik dafür, dass eine Vielzahl an Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen möglich sind. Dazu zählen etwa Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto-Start-Stopp und die Schaltpunktanzeige.

Elektroauto als saubere Alternative zum Verbrenner

Im Allgemeinen geht der Trend in der Automobilindustrie weg vom Verbrenner- und hin zum Elektromotor. E-Autos sorgen dafür, dass der Abbau des Rohstoffs Öl verringert wird und bewegen sich gleichzeitig, aufgrund des Strombetriebs, selbst umweltfreundlicher.

Mittlerweile entwickeln immer mehr namhafte Hersteller, wie beispielsweise Mercedes, ihre eigenen E-Autos. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk der Entwicklung auf der Reichweite, die ein solches Fahrzeug mit einer Stromladung bewältigt. Nach dem derzeitigen Stand ist die Reichweite einiger E-Autos bereits beachtlich.

Für noch längere Fahrten bietet sich Dir beispielsweise auch die Möglichkeit, auf ein Hybridfahrzeug zu setzen. Diese Wagen verwenden zunächst Strom; geht dieser zur Neige, kommt ein herkömmlicher Verbrenner mit Benzin zum Einsatz. Hiermit fährst Du einerseits ein umweltbewussteres Auto und bist andererseits dennoch dazu in der Lage, sehr lange Strecken zu bewältigen.

Klimaschutz: die Automobilindustrie und das Carsharing

Die Automobilindustrie ist in Bezug auf den Klimawandel beziehungsweise den Klimaschutz auch in anderer Hinsicht nicht untätig. So ist Carsharing, als Beispiel, sehr beliebt.

Unter Carsharing wird eine gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen verstanden. Organisiert wird das Ganze über ein Unternehmen oder auch einen Verein. Dabei obliegt neben der Wartung, Pflege und Reinigung ebenfalls die Versicherung sowie der Parkplatz dem jeweiligen Anbieter. In den meisten Fällen sind Carsharing-Autos vollkaskoversichert.

Durch das Carsharing bist du nicht zwangsläufig gezwungen, dir ein eigenes Auto zu kaufen, sondern kannst immer dann, wenn du einen Wagen benötigst, einen leihen. Dabei ist es irrelevant, ob du das Auto zum Beispiel für einen privaten Ausflug, deinen Einkauf oder für eine geschäftliche Fahrt benötigst. Neben der hohen Flexibilität ist es hierbei sehr vorteilhaft, dass du dich um nichts weiter kümmern musst und beispielsweise auch immer wieder andere Autos ausleihen kannst.

Mittlerweile wird Carsharing von relativ vielen Anbietern offeriert und ist, aufgrund seiner Unkompliziertheit, sehr beliebt. Vor allem in größeren Städten trifft das System auf eine hohe Nachfrage.

Jeder Einzelne ist beim Klimaschutz gefragt

Die Automobilindustrie ist zwar durchaus auf einem guten Weg, in Bezug auf den Klimaschutz muss jedoch jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Um CO2-Emissionen zu reduzieren, bietet sich nicht nur ein Elektroauto an, sondern es ist ebenfalls notwendig, die eigene Fahrweise zu ändern.

So ist es sinnvoll, dass du beispielsweise verstärkt zu Fuß gehst oder dich auf dein Fahrrad schwingst. Ist die Fahrt mit dem Auto jedoch unumgänglich, dann trägt beispielsweise die Wahl eines geeigneten Fahrzeugs ebenso zum Klimaschutz bei, wie eine sparsame Fahrweise.

Zudem wird generell empfohlen, dass etwas kontrollierter mit dem Gaspedal umgegangen wird. Immerhin zeichnet sich eine umweltfreundliche Fahrweise auch dadurch aus, dass niedertourig gefahren wird. So ist es beispielsweise durch eine geringere Drehzahl möglich, bis zu 30 Prozent einzusparen; was auch deinem Geldbeutel zugutekommt. Dabei solltest du am besten nicht nur vorausschauend, sondern auch mit einem gleichbleibendem Tempo fahren.

Von Experten wird geraten, auf Landstraßen nicht schneller als mit 80 Stundenkilometer zu fahren; während es auf einer Autobahn maximal 120 Stundenkilometer sein sollten.

Neben der Reduktion von CO2 lässt sich somit oftmals auch Benzin sparen. Das ist etwa auch dann machbar, wenn Du Stromfresser ganz einfach ausschaltest. Dazu gehört zum Beispiel die Klimaanlage: Hier können auf 100 Kilometer circa 1,8 Liter gespart werden.

Eine weitere Möglichkeit ist, auf Park and Ride-Plätze auszuweichen: Hier fährst du zum Beispiel ganz einfach mit deinem eigenen Pkw zum nächsten Bahnhof beziehungsweise zur nächsten Haltestelle mit ausgewiesenen Park and Ride-Plätzen und steigst anschließend auf Zug oder Bahn um. So fährst du mit deinem eigenen Auto lediglich die absolut notwendigste Strecke und schonst auf diese Weise das Klima.

Quellen

https://www.produktion.de/technik/das-unternimmt-die-autoindustrie-gegen-den-klimawandel-239.html

https://www.grin.com/document/118625

https://www.carsharing.de/alles-ueber-carsharing/ist-carsharing/ist-carsharing

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28029/umfrage/massnahmen-des-automobilsektors-gegen-den-klimawandel/

Bild

stock.adobe.com / Petair