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Nachhaltig und wetterfest: ersetzt das Podbike bald das Elektrofahrrad?

Norwegen ist nicht nur bekannt für malerische Landschaften, Wikinger und Fjorde, sondern auch für die hohe Akzeptanz seiner Landsleute, wenn es um Umweltschutz und Elektromobilität geht. Kein Wunder also, dass der neue E-Bike-Trend aus dem Land der Naturfreunde kommt, in dem es teilweise bis zu 20 Tage im Monat regnet. Mit dem Podbike kann einem das Wetter nämlich herzlich egal sein, denn das Bike auf vier Rädern hat nicht nur ein Dach, sondern gleich eine ganze Kabine, die seinen Fahrer vor widrigen Witterungsbedingungen schützt. Hier erfährst du alles Wissenswerte über den E-Bike-Car-Hybriden von Frikar.

Podbike: das E-Bike mit Kabine

Das elektrisch angetriebene Velomobil ist bereits seit einigen Jahren in der Entwicklung; immer wieder machten computergenerierte Renderings im Netz die Runde. Anfang 2018 stellte der Hersteller FRIKAR im norwegischen Sandnes den ersten Prototyp des E-Bike-Hybriden vor. In diesem Jahr wurde es schließlich ernst – seit Frühjahr 2021 können die Frikar Podbikes nun vorbestellt werden.

Der größte Vorteil des Kabinen-Pedelecs ist natürlich der integrierte Wetterschutz. Wie beim Velomobil sitzt der Fahrer oder die Fahrerin in einer Kapsel und ist durch eine Plexiglaskuppel auch vor strömendem Regen geschützt. Bei gutem Wetter kann das Dach für echtes Cabrio-Feeling abgenommen werden.

Das Podbike ist also durchaus eine attraktive, nachhaltige Alternative zum Pkw, die auch bei schlechtem Wetter genutzt werden kann. Auch sonst hat das E-Bike aus Norwegen einige Tricks auf Lager.

So funktioniert das Frikar Podbike

Im Gegenteil zum klassischen Velomobil hat das Podbike nicht nur drei, sondern vier Räder. Und auch in den technischen Details hebt sich das Elektrogefährt vom tretkraftbetriebenen Kapsel-Fahrrad ab:

Wer möchte, kann auch im Podbike kräftig in die Pedale treten – allerdings wird die Kraft dabei nicht mithilfe einer Kette an die Räder übertragen, sondern an einen Generator. Der so generierte Strom fließt wiederrum in einen der beiden 250-Watt-Elektromotoren, die sich in den Hinterrädern des Podbikes befinden.

Das Frikar-Bike läuft also mit einem Hybridantrieb, bei dem die Kraftübertragung durch die Tretleistung mit elektrischer Unterstützung kombiniert wird. Je nachdem, wie kräftig du strampelst, variiert also auch die Reichweite: maximal 90 Kilometer sind mit dem Hybrid-Pedelec am Stück möglich. Wer mehr möchte, kann sein Podbike zusätzlich mit einem Energiemodul aufrüsten, das bis zu zwei weitere Akkus aufnehmen kann.

Da die Pedalkraft komplett an den Generator übertragen wird, liegt die maximale Höchstgeschwindigkeit immer bei 25 km/h – unabhängig davon, wie fit du bist. Bergab sind laut Hersteller maximal 60 km/h möglich.

Standard oder Premium

Derzeit ist das Podbike in zwei verschiedenen Versionen erhältlich: Standard oder Premium. Die Luxusvariante bietet vor allem ein Plus an Komfort. Folgende Zusatzausstattung macht die Fahrt im Premium-Podbike besonders angenehm:

  • Zwei Rückspiegel
  • Lüftung
  • Innenraumteppich
  • Alarmanlage
  • Innen- und Gepäckraumbeleuchtung
  • Seitentaschen

Der Preis für die besser ausgestattete Plus-Variante beträgt 5.499 Euro; das Standardmodell ist ab 4.995 Euro erhältlich. Wer das nachhaltige Kapsel-Mobil vor dem Kauf testen möchte, kann auf der Seite des Herstellers eine Probefahrt buchen.

Quellen

https://www.podbike.com/de/products/podbike/

https://www.netzwelt.de/news/163775-e-bike-vier-raedern-podbike-fertigpreise-niedriger-erwartet.html

https://praxistipps.focus.de/das-fairtrade-siegel-wissenswertes-ueber-seine-bedeutung_133482

Bild

stock.adobe.com / Kruwt