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Mercedes EQA: der SUV im GLA-Format

Der Mercedes EQA ist ein SUV im GLA-Format. Wie weitere Mitglieder der Elektro-Familie des Unternehmens, weist auch der EQA eine dem EQC ähnelnde, getrimmte Front inklusive geschlossenem Black-Panel-Grill und durchgehendem Leuchtband am Heck auf. Die zum GLA identische Karosserie besitzt eine deutliche Ähnlichkeit zur herkömmlichen Verbrenner-Variante.

Design

Da der Mercedes EQA keine Kühlluft benötigt, ist der Grill geschlossen, sodass zusammen mit den Scheinwerfern eine optische Einheit entsteht. Zwischen den beiden LED-Scheinwerfern befindet sich ein Leuchtband. Zusätzlich sind auch die Heckleuchten des Fahrzeugs optisch mit einem Leuchtstreifen verbunden. Abgesehen von der angepassten Front- und Heckpartie erinnern Design und Abmessungen stark an den GLA. Sollte dir der Wagen also bereits bekannt vorkommen, ist das nicht verwunderlich und wohl auch so gewollt.

Reichweite

Im Boden des Mercedes EQA ist eine Batterie mit einer Netto-Kapazität von 66,5 kWh verbaut. Laut Hersteller soll damit, im realitätsnahen WLTP-Zyklus, eine Reichweite von bis zu 426 Kilometern möglich sein. Allgemeinen Informationen nach kannst du in der Praxis jedoch eher mit 350 bis 370 Kilometern Reichweite rechnen.

Zusätzlich plant Mercedes zu einem späteren Zeitpunkt eine Variante mit über 200 kW Motorleistung und einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern sowie Allradantrieb zu produzieren. Mit diesem Modell wärst du somit deutlich schneller und länger unterwegs.

Aufgrund der Reichweite muss jedoch die Fahrleistung etwas zurückstecken. So bringt es der EQA 250 aus dem Stand binnen 8,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Seine maximale Geschwindigkeit liegt bei 160 Stundenkilometern.

Komfortable Extras

Dank des integrierten Eco-Assistenten berechnet der Wagen selbstständig, wann du einen Ladestopp einlegen solltest. Dabei werden verschiedene Daten, wie zum Beispiel Verkehrslage, Wetter und Topografie, mit eingerechnet.

Durch das Green Charging wird außerdem dafür gesorgt, dass als Ausgleich für die jeweils geladene Energiemenge ein Äquivalent an Grünstrom ins Stromnetz eingespeist wird. Auf diese Weise soll der EQA indirekt umweltfreundlicher werden.

Sehr komfortabel ist ebenfalls die bereits integrierte Bezahlfunktion: Dank des „me Charge“ – Ladenetzwerks ist es möglich, nach dem Laden des Wagens den Bezahlvorgang entweder per App deines Smartphones, Chipkarte oder sogar direkt im Infotainment durchzuführen. Damit ist die Suche nach Bargeld vorbei; unkomplizierter geht es im Grunde genommen nicht.

Zeitgemäßes Cockpit

Im Cockpit erinnert einiges an die A-Klasse des Autoherstellers. So kannst du dich hier beispielsweise über eine Sprachbedienung, zwei 10,25-Zoll-Displays, runde Lüftungsausströmer und ein Multifunktionslenkrad inklusive Touchpads freuen.

Da der EQA serienmäßig mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist, wird der Innenraum des Wagens schnell angenehm warm. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass du den Innenraum sogar per App auf deinem Smartphone vorheizen kannst.

Die Türausschnitte des Mercedes EQA sind relativ schmal, sodass du bequem auf den eher niedrig installierten Sitzen sitzt. Die Rückbank lässt sich zudem unkompliziert umklappen. So erhältst du, zusammen mit dem üblichen, großen Kofferraum, einen weiträumigen Stauraum, in dem du auch große oder sperrige Gegenstände transportieren kannst. Sehr praktisch ist außerdem das Fach im Boden, in welchem das Ladekabel verstaut werden kann.

Was kostet der Mercedes EQA?

Der Preis für einen Mercedes EQA liegt bei mindestens 47.540 Euro. So liegt der Wagen netto gerade noch unter 40.000 Euro, wodurch die E-Auto-Förderung von circa 9.000 Euro in Anspruch genommen werden kann. Inklusive Mehrwertsteuer bezahlst du für einen Mercedes EQA mit Basisausstattung also etwa 38.000 Euro.

Wie schlägt sich der Mercedes EQA in Tests?

In verschiedenen Tests wurde der Mercedes EQA bereits eingehend „auf Herz und Nieren“ überprüft. Dabei fallen die Ergebnisse im Durchschnitt positiv aus. So punktet der Wagen beispielsweise mit seinem kompakten Format, ausreichend Platz und intelligenter Multimedia-Ausstattung. Der E-SUV kann sich somit durchaus sehen lassen.

Quellen

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/mercedes/mercedes-eqa/

https://www.autobild.de/artikel/mercedes-eqa-test-amg-preis-reichweite-akku-laden-elektroauto-12538353.html

https://efahrer.chip.de/elektroautos/mercedes-benz-eqa-250_20412

https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/mercedes-benz-eqa-kompakt-suv-gla-elektroantrieb/

https://www.ran.de/e-mobilitaet/ladesaeulen-anbieter-in-deutschland-ladepunkte-zugang-zahlung

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stock.adobe.com / Mike Mareen