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ran4Environment: Formel E-Übertragungen sollen klimaneutral werden

München - Die Formel E ist Rennsport und Mission in einem. Sie steht für Racing, Elektromobilität und im Zuge dessen auch als Botschafter für den Kampf gegen den Klimawandel. Auch wir als übertragender Sender der Formel E wollen unseren Teil dazu beitragen - und künftig mehr tun: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck unserer Vor-Ort-Produktionen zu reduzieren bzw. zu kompensieren.

Das bedeutet konkret: Wir streben an, unseren ökologischen Fußabdruck in den kommenden Jahren kontinuierlich zu reduzieren und den verbleibenden Rest der Emission auszugleichen. Das Projekt „ran4Environment“ beginnt nun mit der Formel E.

Dafür lassen wir unsere Rennort-bezogenen Emissionen der aktuellen und vergangenen Saison, die u.a. durch die An- und Abreise unseres Teams und dem Transport von Equipment entstehen, durch eine unabhängige Agentur überprüfen und berechnen.

Für unsere künftigen Produktionen arbeiten wir zusammen mit der Firma „Envision“, einem führenden Hersteller für Windkraftanlagen und Energiemanagementsoftware, an der Reduzierung unseres ökologischen Fußabdruckes. Dabei nutzen wir ein Monitoring-Tool, das eine Berechnung aller in diesem Rahmen anfallenden Emissionen ermöglicht. Auf dieser Basis beschließen wir Maßnahmen zur Kompensation der bereits entstandenen, sowie die Reduzierung zukünftiger Emissionen.

Schon jetzt haben wir Ausgleichsmaßnahmen gestartet, um die durch unsere bis dato verursachten Emissionen im Rahmen der Formel E-Übertragungen zu kompensieren. Gemeinsam mit der Firma „Blue Life“, einem Partner für die Realisierung der internationalen Climate Action Campaign der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, plant ran als Kompensationsleistung Mangrovenwälder wiederaufzuforsten. Climate Park Drone Shot.jpg

Jährlich helfen die Mangrovenwälder der Erde bei der Umwandlung von Milliarden Tonnen CO2, und das auf einer Fläche, die nicht einmal einem Prozent der Fläche des Regenwalds entspricht. Zudem sind sie Lebensraum hunderter, zum Teil vom Aussterben bedrohter Tierarten, und mindern die Schäden von Stürmen und Fluten in Küstenregionen. Damit sind sie nicht nur ein wirksames Mittel im Kampf gegen den Klimawandel, sie helfen außerdem dabei, die örtliche Bevölkerung vor zunehmenden Extremwetter-Ereignissen und dem steigenden Meeresspiegel zu schützen.

Wir freuen uns, mit diesem Engagement den Startschuss für eine nachhaltigere Sportberichterstattung zu setzen.