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Energie sparen: Die 10 besten Tipps

Energiesparen im Haushalt ist in vielen Bereichen möglich, etwa in der Küche oder bei der Unterhaltungselektronik. Erfahre hier, wie du einsparen kannst.

Die 10 besten Tipps zum Energiesparen

Möglichkeiten, um Energie zu sparen, bieten sich im Haushalt jede Menge. Angefangen von den Küchengeräten über die Elektrogeräte im Bad bis zur Unterhaltungselektronik kannst du mit wenig Aufwand unterm Strich einiges an Energie sparen. Mit diesen Energiespartipps tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch deinem eigenen Portmonee.

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1. Beleuchtung auf LED umstellen

Es gibt kaum einen Haushalt, in dem nicht noch einige Energiesparlampen der ersten Generation oder sogar Glühbirnen leuchten. Das Ersetzen dieser Leucht-Dinos durch moderne LED-Leuchtmittel kann sich für dich in barer Münze auszahlen. LED-Birnen sind mittlerweile nicht nur günstig zu haben, sie bringen es auch auf eine beachtliche Lebensdauer. Greifst du zu Birnen, die eine Mindest-Leuchtdauer von 20.000 Stunden haben, kannst du sie drei Stunden lang täglich brennen lassen – und dennoch würde sie bis zu 20 Jahre halten.

2. Einen modernen Kühlschrank anschaffen

Kühlschränke und Gefrierkombinationen gehören zu denjenigen Haushaltsgroßgeräten, die rund um die Uhr 365 Tage im Jahr in Betrieb sind. Wenn du dich zum Austausch deines in die Jahre gekommenen Kühlschranks gegen ein modernes, sparsames Modell entscheidest, werden sich die Anschaffungskosten mit der Zeit amortisieren. Achte beim Neukauf darauf, dass du zu einem Gerät der Energieeffizienzklassen A ++ oder noch besser A +++ greifst. Geräte dieser beiden höchsten Energieeffizienzklassen sind besonders sparsam und haben einen dementsprechend kleinen CO2-Fußabdruck.

3. Auf Ökostrom setzen

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Der Energiemix, der in das deutsche Stromnetz eingespeist wird, besteht heute schon zu 40 bis 50 Prozent aus erneuerbaren Energien – Tendenz steigend. Als Alternative kannst du aber auch zu einem Stromvertrag greifen, der dir zu 100 Prozent ökologisch erzeugten Strom garantiert. Bei der Entscheidung für Ökostrom steht weniger das Einsparpotenzial im Mittelpunkt, als vielmehr die Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen. Lies hier nach, welche die besten Ökostrom-Anbieter in Deutschland sind.

4. Wasser bedarfsgerecht erhitzen

Wenn du dir eine Tasse Tee gönnen möchtest, musst du nicht gleich einen ganzen Liter Wasser erhitzen. Grundsätzlich ist der Griff zum Wasserkocher eine gute Wahl, weil dieser das Wasser sehr viel effizienter erhitzt, als es im Kochtopf auf der Herdplatte möglich ist. Wenn du dann noch die benötigte Menge Wasser mit einer Tasse abmisst, hast du genau die richtige Menge erhitzt und keine unnötige Energie verschwendet.

5. Waschen nur so heiß wie nötig

Viele Waschmaschinen bieten Waschprogramme, die mit 60 oder 90 Grad Celsius heißem Wasser arbeiten. Die heutigen Waschmaschinen in Verbindung mit modernen Waschmitteln sorgen aber meist schon bei deutlich tieferen Temperaturen für blitzsaubere Wäsche. Finde einfach anhand einiger Probe-Waschgänge heraus, welche Temperatur für deine Wäsche tatsächlich notwendig ist. Auf diese Weise sparst du gutes Geld und reduzierst deinen CO2-Fußabdruck.

6. Gefriertruhe regelmäßig abtauen

Eine weitere Möglichkeit, um Energie im Haushalt einzusparen, ist das regelmäßige Abtauen deiner Gefriertruhe oder des Gefrierfachs in der Gefrierkombination. Eine dicke Eisschicht auf den Kühlelementen wirkt wie eine thermische Isolierung und sorgt für unverhältnismäßig hohen Stromverbrauch. Entscheidest du dich für ein modernes Gerät mit No-Frost-System, kannst du dir lästige Abtauen ersparen.

Tipp: Den Kühlschrank unmittelbar neben dem Herd zu platzieren, ist keine gute Idee. Durch das Kochen entsteht Wärme, die die Umgebungstemperatur des Kühlschranks anhebt und zu einem erhöhten Stromverbrauch beim Kühlen deiner Lebensmittel führt. Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass die beim Kühlen entstehende Wärme an der Rückseite des Kühlschranks ungehindert entweichen kann.

7. Unterhaltungselektronik ausschalten

Monitore, Fernseher, DVD-Player und die meisten anderen Elektronik-Geräte verfügen über eine Stand-by-Funktion. Sie sind im Stand-by-Modus jederzeit einsatzbereit, verbrauchen aber auch jederzeit Energie. Verwende am besten Steckerleisten mit Kippschalter, um deine Unterhaltungselektronik komplett vom Netz zu trennen. Auf diese Weise sparst du den Stand-by-Strom für alle deine Geräte.

8. Wasch- und Spülmaschine am Warmwasseranschluss betreiben

Wenn dein Haushalt mit einer modernen Warmwasserbereitung ausgestattet ist, kannst du durch den Anschluss der Waschmaschine und der Spülmaschine an den Warmwasser-Anschluss einiges an Energie sparen. Die meist nicht so effizienten Heizsysteme in den Küchengroßgeräten werden erheblich entlastet und dein Geldbeutel wird es auch. Die Hersteller von Spül- und Waschmaschinen sind über diesen Sachverhalt im Bilde und bieten heute schon Modelle mit einem integrierten Warmwasser-Anschluss an.

9. Deckel auf den Topf

Wenn du die Zeit vergleichst, die zur Erwärmung der gleichen Menge Wasser in einem Topf mit und ohne Deckel notwendig ist, wirst du erstaunt sein. Mit aufgelegtem Deckel beginnt das Wasser deutlich früher zu kochen als ohne Deckel. Weiteres Einsparpotenzial ergibt sich aus der Reduzierung der Wassermenge. Verwende immer nur so viel Wasser, wie du für die Zubereitung deiner Speisen auch tatsächlich brauchst.

10. Wassertemperatur reduzieren

Achte bei deiner Heizung und der Warmwasserbereitung darauf, dass das Wasser nicht auf unnötig hohe Temperaturen hochgeheizt wird. In vielen Haushalten kommt das Wasser so heiß aus der Leitung, dass es mit Kaltwasser gemischt werden muss. Durch das Herunterregeln deiner Therme kannst du einiges an Energie einsparen.

Quellen:

https://utopia.de/ratgeber/energie-sparen-energiespartipps-haushalt/

https://reset.org/act/elf-tipps-zum-energiesparen-haushalt-buero-und-kueche